Rohstoff Holz. Der grüne Wirtschaftsfaktor in NRW – Marcus Knauf als Experte auf WDR 5

Heute war Marcus Knauf als Experte Studiogast bei der Radiosendung „Thema NRW“. Die knapp einstündige Sendung, die aus dem Studio Bielefeld gesendet wurde, widmete sich heute dem Thema Rohstoff Holz. Der grüne Wirtschaftsfaktor in NRW.

Die Sendung beleuchtete verschiedene Aspekte der Holznutzung in NRW. Marcus Knauf ging im Gespräch mit Gerd Fünderich unter anderem auf die Themen Holzknappheit und die Rolle von Wald und Holz im Klimaschutz ein. Die Sendung ist auf der Homepage von WRD 5 nachzuhören.

Push oder Pull bei leichten Möbeln? Marcus Knauf spricht auf der Mitgliederversammlung des igeL

Am Montag, dem 18.11.2013, trafen sich gut 30 Mitglieder der Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. (igeL) zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Gastgeber der Veranstaltung war die Firma Egger in Brilon.

Prof. Martin Stosch, ein Schwergewicht des Leichtbaus, gibt den Vorsitz des igeL ab

Prof. Martin Stosch, ein Schwergewicht des Leichtbaus, gibt den Vorsitz des igeL ab (re); Dr. Hannes Frank (li)

Auf der Tagesordnung stand u.a. die Wahl eines neuen Vorstandes. Der Gründungsvorstand und langjährige Frontmann des igeL Prof. Martin Stosch verabschiedete sich aus eigenem Wunsch als 1. Vorsitzender. Dem neu gewählten Vorstand gehören Oliver Hunger (Hunger Möbelproduktions GmbH) als erster Vorsitzender, Manfred Riepertinger (Egger-Gruppe) und Dr. Hannes Frank als stellvertretende Vorsitzende sowie Dr. Olaf Plümer (VHK) als Schatzmeister an.

 

 

Marcus Knauf spricht auf der Mitgliederversammlung des igeL zu "Push oder Pull bei leichten Möbeln"

Marcus Knauf spricht auf der Mitgliederversammlung des igeL zu „Push oder Pull bei leichten Möbeln“

Als Gastredner sprach Marcus Knauf auf der Veranstaltung zu dem Thema „Push oder Pull bei leichten Möbeln? Ergebnisse der empirischen Marktuntersuchung zur Akzeptanz von Möbeln aus leichten Werkstoffen im Rahmen der Leichtbauoffensive OWL.“ Neben der Einstellung von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Möbelleichtbau beleuchtete Marcus Knauf insbesondere die Rolle des Möbelhandels. Gerade dort, also in der Kommunikation vom Hersteller zu den Kundinnen und Kunden, verortet er auf Basis seiner Marktforschungsergebnisse die größten Hemmnisse bei der Akzeptanz leichter Möbel.

Die Pressemitteilung zur gesamten Veranstaltung findet sich unter: Presseinfo igeL

Hier zur Berichterstattung im Holz-Zentralblatt:
Schwer gleich gut vs. leicht gleich clever.

Klimaschutz und Holzbrückenbau

Am 20. November 2013 findet in Dortmund die Informationsveranstaltung „Holzbrücken im kommunalen Straßen- und Wegebau in NRW. Eine Chance für die regionale Wirtschaft“ statt. Auf der Veranstaltung spricht Marcus Knauf über „Holz als Klimaschützer – Klimaschutzleistung der Holzverwendung“. Die Veranstaltung wird vom Landesclustermanagement Wald und Holz NRW organisiert; Anmeldungen sind dort noch bis zum 15.11.2013 möglich.

Die Einladung zur Veranstaltung finden Sie unter: Einladung „Holzbrücken im kommunalen Straßen- und Wegebau

Vorstellung von Klimastudie vor kommunalen Waldbesitzern

Marcus Knauf hat am 11.07.2013 die Ergebnisse der Studie „Beitrag des NRW Clusters ForstHolz zum Klimaschutz“  vor dem erweiterten Vorstand des Gemeindewaldbesitzerverbandes Nordrhein-Westfalens in Remscheid vorgestellt.

Im Remscheider Röntgenmuseum entwickelte sich eine intensive Diskussion darüber, welche Konsequenzen die aus Gründen des Klimaschutzes sinnvolle verstärkte Kaskadennutzung des Holzes (d. h. erst stoffliche und dann energetische Holznutzung) haben wird. Der Energieholzeinsatz in Privathaushalten (Scheitholz) hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Bürgerinnen und Bürger haben das Heizen mit Holz als ökologische (Holz als CO2-neutraler Brennstoff) und ökonomische Alternative zu fossilen Energieträgern entdeckt und entsprechende Heizungsanlagen installiert. Die Kommunalvertreter befürchten daher, dass eine Forderung nach einer verstärkten Kaskadennutzung zu einer Verknappung des Angebots an Brennholz und damit zu erheblichen Widerständen bei den Bürgerinnen und Bürgern, die vermehrt Brennholz nachfragen, führen kann.

Am 12.07.2013 haben der Remscheider General-Anzeiger („Geld verdienen fürs Klima: Bürgermeister werben für Holzprodukte“) und die Bergische Morgenpost („Studie: Waldwirtschaft tut Klima gut“) über das Pressegespräch nach der Veranstaltung berichtet.

 

 

EBH-Kongress: Holzbaupotenziale im Schul- und Kitabau

Aufbauend auf einer Studie von 2008 analysierte Marcus Knauf auf dem 6. EBH-Kongress in Köln die aktuelle Situation beim Ausbau der Kindergartenbetreuung für Unterdreijährige. Der Vortrag von Marcus Knauf auf dem EBH-Kongress in gekürzter Fassung:

 

Der Ausbau der Kinderbetreuung für Unterdreijährige bietet selbst bei einem in den nächsten Jahren wachsenden Bedarf an Betreuung nur noch geringe Impulse für den Neubau. Der Bedarf an neuen Gebäuden ist vergleichsweise gering (vgl. Kongressbeitrag Marcus Knauf). Wesentlich größere Impulse für den Kitabau ergeben sich aus der Modernisierung bestehender Gebäude. Mit dem Aufbau der neuen Infrastruktur in den letzten Jahren ist die Instandhaltung und Modernisierung der ca. 50.000 bestehenden Kitas in Deutschland oftmals vernachlässigt worden. Hier besteht in Zukunft erheblicher Nachholbedarf.

Der Kitaausbau führt nicht zu weniger Investitionen im Bestand, sondern zu erhöhten Investitionen. Denn mit einem bedarfsdeckenden Ausbau und einer in manchen Regionen zurückgehenden Bevölkerungszahl müssen sich Kitas immer häufiger im Wettbewerb behaupten. Eltern werden nicht mehr längere Zeit auf einen Kitaplatz warten müssen, Wartelisten wird es nur noch für sehr gute Einrichtungen geben. Aus der Sicht des Marketings kann man davon sprechen, dass sich der Markt für Kinderbetreuung von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt entwickelt. Davon profitieren Kinder und Eltern, aber auch die Pädagoginnen in den Einrichtungen, deren Rahmenbedingungen (Investition in Räume und Gebäude) sich verbessern werden. Träger von Kitas werden hier aktiv werden – nicht nur, um Eltern anzusprechen, sondern auch um qualifizierte Pädagoginnen zu gewinnen und langfristig an die Einrichtung binden zu können.

Klimaschutz und Holzbaupotenziale im Kitabau: Marcus Knauf spricht auf dem EBH-Kongress in Köln

Am 6./7. Juni findet in Köln der 6. Europäische Kongress (EBH 2013) mit dem Thema „Effizientes Bauen mit Holz im urbanen Raum“ statt.

Zusammen mit Arno Frühwald referiert Marcus Knauf am ersten Tag zu dem Thema „Der Beitrag von Forst und Holz zum Klimaschutz: Beispiel Nordrhein-Westfalen“. In dem Beitrag werden Ergebnisse der aktuellen Studie „Der Beitrag des NRW Clusters ForstHolz zum Klimaschutz“ (Kurzfassung) vorgestellt; zugleich wird in dem Referat auf die Potenziale für das Bauen mit Holz eingegangen.

Am 2. Tag der Veranstaltung blickt Marcus Knauf in einem weiteren  Vortrag  auf „Holzbaupotenziale im Schul- und Kitabau“. Auf Basis von Berechnungen einer Marktstudie von Knauf Consulting für den Holzabsatzfonds aus dem Jahr 2008 reflektiert Marcus Knauf die aktuellen Entwicklungen beim Ausbau der Kinderbetreuung für Unterdreijährige. Daneben werden Entscheidungsstrukturen bei Bauentscheidungen im Schul- und Kitabau und Bewertungskriterien des Bauens mit Holz von Bauherren und Planer vorgestellt.

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Marcus Knauf und Arno Frühwald stellen zusammen mit Umweltminister Remmel Klimaschutzstudie vor

Auf der LIGNA 2013 in Hannover, der weltweit größten Messe der Holzbranche, wurden heute nachmittag in einer Pressekonferenz die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Beitrag des NRW Clusters ForstHolz zum Klimaschutz“ vorgestellt.

Vor ca. 50 Besuchern präsentierte der nordrhein-westfälische Umweltschutzminister Johannes Remmel zusammen mit Andreas Wiebe (Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW) und den Autoren Arno Frühwald und Marcus Knauf die wichtigste Ergebnisse der Studie.

Die Studie „Der Beitrag des NRW Clusters ForstHolz zum Klimaschutz“ kann auf der Homepage des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen abgerufen werden; als Kurzfassung .

Zur Pressemitteilung des Landesbetriebs Wald und Holz NRW

Umweltminister Johannes Remmel,  Andreas Wiebe (Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW), Marcus Knauf und Arno Frühwald stellen die Studie vor;  Moderation Anja Brokjans (Foto: Alois Hren, Landesbetrieb Wald und Holz NRW)
Umweltminister Johannes Remmel, Andreas Wiebe (Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW), Marcus Knauf und Arno Frühwald stellen die Studie vor; Moderation Anja Brokjans (Foto: Alois Hren, Landesbetrieb Wald und Holz NRW)

 

Nationalpark Nordschwarzwald: Wenn man einen Nationalpark will, dann gibt es keine Alternative zum Nationalpark

Unmittelbar nach der Veröffentlichung des von Arno Frühwald und Marcus Knauf erstellten Kurzgutachtens „Sozioökonomische Aspekte und Aspekte des Klimaschutzes innerhalb der Diskussion um einen möglichen Nationalpark im Nordschwarzwald“ (vgl. Fachartikel vom 22.03.2013 im Holz-Zentralblatt) meldete sich das zuständige Ministerium für Ländlichen Raum in einer Presseerklärung zu Wort und bezeichnete das Gutachten als „Gutachten der Sägelobby“; der verantwortliche Minister twitterte am Nachmittag als AlexBonde „Ihr lieben Lobbyisten“. Die Pressemitteilung kritisierte das methodische Vorgehen des Kurzgutachtens mit den Worten: „Das Ergebnis des Kurzgutachtens hat dann auch mit der realen Struktur der Holz- und Sägeindustrie in Baden-Württemberg und im Nordschwarzwald wenig zu tun.“

Am 8. April wurde vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann das vom Land in Auftrag gegebene Gutachten zu einem potenziellen Nationalpark Nordschwarzwald vorgestellt. Das Gutachten, federführend von Pricewaterhousecoopers (PwC) erstellt („PwC-Gutachten“), kommt bezüglich der sozioökonomischen Effekte grundsätzlich zum gleichen Ergebnis wie das Kurzgutachten der Holzwirtschaft. In einem Beitrag im Holz-Zentralblatt „Gutachten bringt doch Unerwartetes“ vergleichen Arno Frühwald und Marcus Knauf die Ergebnisse der beiden Gutachten.

Auf den mehr als 1.200 Seiten des PwC-Gutachtens finden Frühwald und Knauf die entscheidende zusammenfassende Wertung des PwC-Gutachtens: „Soll in Baden-Württemberg großflächiger und ungestörter Prozessschutz ermöglicht werden, gibt es keine naturschutzfachlichen Alternativen zu einem Nationalpark.“ (S. 19) Zu diesem Satz bieten sie eine Übersetzungshilfe, die die Interpretationen des PwC-Gutachtens aus ihrer Sicht auf den entscheidenden Punkt bringt: „Wenn man einen Nationalpark will, dann gibt es keine Alternative zum Nationalpark.“

Nationalpark Nordschwarzwald – Gutachten und Fachartikel

Heute wurde das von Arno Frühwald und Marcus Knauf angefertigte Kurzgutachten
„Sozioökonomische Aspekte und Aspekte des Klimaschutzes innerhalb der Diskussion um einen möglichen Nationalpark im Nordschwarzwald“ vorgelegt. Dieses Gutachten wurde im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V., der Deutschen Säge- und Holzindustrie und dem Verband der Säge- und Holzindustrie Baden-Württemberg e.V. erstellt.

Zeitgleich haben die Autoren in einem Fachartikel im Holz-Zentralblatt die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst. Ihr Fazit: „Es ist davon auszugehen, dass durch die Einrichtung eines Nationalparks Nordschwarzwald mittel- und langfristig eine Rohholzmenge von 50.000 Efm/Jahr (überwiegend Nadelholz) nicht mehr zur Verfügung steht. Die nicht mehr bereitgestellte Holzmenge steht anderenorts nicht zusätzlich zur Verfügung und damit nicht für den Einschnitt zu Schnittholz und die Weiterverarbeitung. Damit gehen mehr als 45 Mio. Euro/Jahr direkte und indirekte ökonomische Wertschöpfung (entsprechend 600 bis 700 Arbeitsplätze) und Vorteile im Klimaschutz (Emissionsvermeidung von 90.000 t CO2/Jahr) verloren.“