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Analyse der Altholznutzung aus Ökobilanzsicht

In Forest Policy and Economics analysiert Marcus Knauf die Altholznutzung aus ökobilanzieller Sicht.

Die EU-Altholzverordnung definiert mit der Abfallhierarchie den Umgang mit Abfall in den Mitgliedsländern der EU. Diese Festlegung gilt auch für Biomasse, so dass für Altholz das Recycling Vorrang hat vor der energetischen Verwertung. Bisherige Ökobilanzstudien belegen die ökologische Vorteilhaftigkeit der Abfallhierarchie im Bezug auf Altholz; sie berücksichtigen jedoch nicht den aktuellen Kontext der Energiepolitik, die eine verstärkte Nutzung von Biomasse als Energieträger vorsieht. Bezieht man diese Rahmenbedingung und ihre Auswirkungen auf die Biomasseverfügbarkeit in die ökobilanzielle Betrachtung mit ein, so sind Recycling und energetische Altholzverwertung grundsätzlich als ökologisch gleichwertig zu bewerten. Ordnungspolitische Eingriffe in den Altholzmarkt wie die Privilegierung des Recyclings sind daher zu hinterfragen.

Der Beitrag ist in Druck, jedoch schon online verfügbar unter: Waste hierarchy revisited — an evaluation of waste wood recycling in the context of EU energy policy and the European market.

Kick-off-Meeting von BEKLIFUH: Waldklimafondsprojekt entwickelt ein Tool zur Bewertung der Klimaschutzleistung von Forst und Holz auf lokaler Ebene

Am Montag dieser Woche fand in Hamburg das Kick-off-Meeting des Projekts BEKLIFUH statt. BEKLIFUK ist ein Akronym und steht für das Verbundprojekt “Bewertung der Klimaschutzleistungen der Forst- und Holzwirtschaft auf lokaler Ebene.”

Das Projekt wird im Rahmen des Waldklimafonds gefördert.

Projektpartner in dem Projekt sind das Zentrum Holzwirtschaft (Weltforstwirtschaft), der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und Knauf Consulting.

Ziel des Projekts BEKLIFUH ist es, Forstbetrieben ein Softwaretool bereitzustellen, mit dessen Hilfe sie die Auswirkungen verschiedener Waldbewirtschaftungs- und Holzverwendungsoptionen auf das CO2-Minderungs-, Energie- und Substitutionspotenzial von Wald und Holz bewerten können. Dadurch werden objektive Informationen bereitgestellt, die eine Beurteilung zukünftiger Handlungsalternativen unter Beachtung möglicher Synergien zwischen Klimaschutz, Anpassung der Wälder an den Klimawandel und Erhalt der biologischen Vielfalt erlauben. Das Projekt verbindet in einem ganzheitlichen Ansatz die positiven Effekte einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Holzverwendung für den Schutz des Klimas.

Eine Kurzbeschreibung des Projekts mit den wichtigsten Rahmendaten findet sich auf den Internetseiten des Waldklimafonds.

Foto StMELF

Staatsminister Brunner gibt Startschuss für bayerische Clusterstudie Forst und Holz

Der bayerische Staatsminister Brunner hat den Startschuss für die bayerische Clusterstudie Forst und Holz gegeben. Bis Ende nächsten Jahres werden Knauf Consulting zusammen mit der Clusterinitiative Forst und Holz Bayern und der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) den Cluster Forst und Holz analysieren und Handlungsempfehlungen zur Erhaltung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit erarbeiten.

Der bayerische Cluster Forst und Holz erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 38 Mrd. Euro und hat mehr als 200.000 Erwerbstätige.

(Foto: StMELF)

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Mehr als 60 % des Holzes wird in Deutschland energetisch genutzt

In einem Beitrag für Forest Policy and Economics analysiert Marcus Knauf die in Deutschland verbreiteten Methoden der Holzmarktbilanzierung. Er schlägt eine Weiterentwicklung der Holzrohstoffbilanz zur Holzmarktbilanz vor. Die von Knauf vorgeschlagene Holzmarktbilanz zeigt, dass der Anteil des Holzes, das in Deutschland energetisch verwertet wird, deutlich höher ist, als bislang diskutiert wurde. Die Holzmarktbilanz für 2010 weist aus, dass mehr als 60 % des Holzes energetisch genutzt wurde.

Der Beitrag ist in Druck, jedoch schon online verfügbar unter: An Analysis of Wood Market Balance Modeling in Germany.

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Nachhaltigkeit – frisst die Revolution ihre Kinder?

2013 war ein Festjahr für die Forst- und Holzwirtschaft: 300 Jahre Nachhaltigkeit. Is the Sustainability Revolution Devouring Its Own Children? Understanding Sustainability as a Travelling Concept and the Role Played by Two German Discourses on Sustainability in Forests analysiert zwei für die Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland relevante Diskurse über Nachhaltigkeit (starke Nachhaltigkeit und Nachhaltiges Bauen) und kommt zu dem Schluss, dass beide Diskurse eine Gefahr für die Forst- und Holzwirtschaft darstellen: der eine, weil er zu einer Einschränkung auf der Rohstoffseite führen kann; der andere, weil er auf der Vermarktungsseite nicht zu den von der Holzwirtschaft erhofften Vorteilen führt.

Rohstoff Holz. Der grüne Wirtschaftsfaktor in NRW – Marcus Knauf als Experte auf WDR 5

Heute war Marcus Knauf als Experte Studiogast bei der Radiosendung „Thema NRW“. Die knapp einstündige Sendung, die aus dem Studio Bielefeld gesendet wurde, widmete sich heute dem Thema Rohstoff Holz. Der grüne Wirtschaftsfaktor in NRW.

Die Sendung beleuchtete verschiedene Aspekte der Holznutzung in NRW. Marcus Knauf ging im Gespräch mit Gerd Fünderich unter anderem auf die Themen Holzknappheit und die Rolle von Wald und Holz im Klimaschutz ein. Die Sendung ist auf der Homepage von WRD 5 nachzuhören.

Push oder Pull bei leichten Möbeln? Marcus Knauf spricht auf der Mitgliederversammlung des igeL

Am Montag, dem 18.11.2013, trafen sich gut 30 Mitglieder der Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. (igeL) zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Gastgeber der Veranstaltung war die Firma Egger in Brilon.

Prof. Martin Stosch, ein Schwergewicht des Leichtbaus, gibt den Vorsitz des igeL ab

Prof. Martin Stosch, ein Schwergewicht des Leichtbaus, gibt den Vorsitz des igeL ab (re); Dr. Hannes Frank (li)

Auf der Tagesordnung stand u.a. die Wahl eines neuen Vorstandes. Der Gründungsvorstand und langjährige Frontmann des igeL Prof. Martin Stosch verabschiedete sich aus eigenem Wunsch als 1. Vorsitzender. Dem neu gewählten Vorstand gehören Oliver Hunger (Hunger Möbelproduktions GmbH) als erster Vorsitzender, Manfred Riepertinger (Egger-Gruppe) und Dr. Hannes Frank als stellvertretende Vorsitzende sowie Dr. Olaf Plümer (VHK) als Schatzmeister an.

 

 

Marcus Knauf spricht auf der Mitgliederversammlung des igeL zu "Push oder Pull bei leichten Möbeln"

Marcus Knauf spricht auf der Mitgliederversammlung des igeL zu „Push oder Pull bei leichten Möbeln“

Als Gastredner sprach Marcus Knauf auf der Veranstaltung zu dem Thema „Push oder Pull bei leichten Möbeln? Ergebnisse der empirischen Marktuntersuchung zur Akzeptanz von Möbeln aus leichten Werkstoffen im Rahmen der Leichtbauoffensive OWL.“ Neben der Einstellung von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Möbelleichtbau beleuchtete Marcus Knauf insbesondere die Rolle des Möbelhandels. Gerade dort, also in der Kommunikation vom Hersteller zu den Kundinnen und Kunden, verortet er auf Basis seiner Marktforschungsergebnisse die größten Hemmnisse bei der Akzeptanz leichter Möbel.

Die Pressemitteilung zur gesamten Veranstaltung findet sich unter: Presseinfo igeL

Hier zur Berichterstattung im Holz-Zentralblatt:
Schwer gleich gut vs. leicht gleich clever.

Klimaschutz und Holzbrückenbau

Am 20. November 2013 findet in Dortmund die Informationsveranstaltung „Holzbrücken im kommunalen Straßen- und Wegebau in NRW. Eine Chance für die regionale Wirtschaft“ statt. Auf der Veranstaltung spricht Marcus Knauf über „Holz als Klimaschützer – Klimaschutzleistung der Holzverwendung“. Die Veranstaltung wird vom Landesclustermanagement Wald und Holz NRW organisiert; Anmeldungen sind dort noch bis zum 15.11.2013 möglich.

Die Einladung zur Veranstaltung finden Sie unter: Einladung „Holzbrücken im kommunalen Straßen- und Wegebau