Modellierung der CO2-Wirkungen von Forstwirtschaft und Holznutzung auf regionaler Ebene

Zentrale Ergebnisse der Studie „Der Beitrag des NRW Clusters ForstHolz zum Klimaschutz“ wurden in der Zeitschrift Carbon Balance and Management vorgestellt: Modeling the CO2-effects of forest management and wood usage on a regional basis.

Die Autoren Marcus Knauf, Michael Köhl, Volker Mues, Konstantin Olschofsky and Arno Frühwald ziehen in dem Artikel u.a. folgende Schlussfolgerungen:

1. Für eine vollständige Bewertung der CO2-Wirkungen der Forst- und Holzwirtschaft ist die Bewertung des Systems Wald (Speicher- und Senkenwirkung) durch die Bewertung der Holznutzung zu ergänzen. Die CO2-Emissionsminderungen durch Substitution (energetisch und stofflich) sind zu berücksichtigen.

2. Die ganzheitliche Bewertung der Klimaschutzleistung auf Basis der entwickelten Szenarienanalyse liefert Entscheidungsgrundlagen für eine klimaschutzorientierte Ausrichtung des Forstmanagements und der Holzverwendung auf der regionalen und nationalen Ebene.

3. Da die kurzfristige Betrachtung von Teilsystemen zu falschen Schlüssen führt, ist eine langfristige Betrach-tung (bis 2100, ggf. länger) notwendig; dieser Betrachtungszeitraum bildet auch die lange Entwicklungszeit von Wäldern in Folge von waldbaulichen Entscheidungen ab.

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