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Holz als neuer Werkstoff – Innovationen mit holzbasierten Materialien

Mehr als 200 Teilnehmenden nahmen am 2. Kooperationsforum von Bayern Innovativ „Holz als neuer Werkstoff – Innovationen mit holzbasierten Materialien“ teil. Tagungsort war am 12.11. der Salzstadel in Regensburg.

Nach einem Grußwort des Amtschefs des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Hubert Bittlmayer referierte Marcus Knauf über wichtige Entwicklungen im bayerischen Holzbau. Die vorgestellten Ergebnisse wurden im Rahmen der Clusterstudie Forst und Holz in Bayern, die im Februar/März 2016 vorgestellt werden soll, erarbeitet. In seinem Referat fokussierte Marcus Knauf auf fünf für den bayerischen Holzbau wichtige Themen:

  1. Wohnungsbau: Das Zugpferd für den Holzbau
  2. Nichtwohnbau: Wolken am blauen Himmel
  3. In den Regionen: Die Stadt-Land-Differenz sich
  4. Holzbauvolumen: Eigenheime und Gewerbebau dominant
  5. Holzbaupotenziale: Rechnerische Potenziale und die Schwierigkeit, sie zu erschließen
Bildnachweis: Matthias Merz/Bayern Innovativ GmbH

Fotos (auch Beitragsbild): Matthias Merz/Bayern Innovativ GmbH

Zum Abschluss seines Vortrages stellte Marcus Knauf das „Handlungsprogramm Holzbau Bayern 2020“ des von der Clusterinitiative Forst und Holz in Bayern koordinierten Zukunftsnetzwerks Holzbau Bayern und dessen sieben Handlungsziele vor.

Klimaschutz und Holzbrückenbau

Am 20. November 2013 findet in Dortmund die Informationsveranstaltung „Holzbrücken im kommunalen Straßen- und Wegebau in NRW. Eine Chance für die regionale Wirtschaft“ statt. Auf der Veranstaltung spricht Marcus Knauf über „Holz als Klimaschützer – Klimaschutzleistung der Holzverwendung“. Die Veranstaltung wird vom Landesclustermanagement Wald und Holz NRW organisiert; Anmeldungen sind dort noch bis zum 15.11.2013 möglich.

Die Einladung zur Veranstaltung finden Sie unter: Einladung „Holzbrücken im kommunalen Straßen- und Wegebau

EBH-Kongress: Holzbaupotenziale im Schul- und Kitabau

Aufbauend auf einer Studie von 2008 analysierte Marcus Knauf auf dem 6. EBH-Kongress in Köln die aktuelle Situation beim Ausbau der Kindergartenbetreuung für Unterdreijährige. Der Vortrag von Marcus Knauf auf dem EBH-Kongress in gekürzter Fassung:

 

Der Ausbau der Kinderbetreuung für Unterdreijährige bietet selbst bei einem in den nächsten Jahren wachsenden Bedarf an Betreuung nur noch geringe Impulse für den Neubau. Der Bedarf an neuen Gebäuden ist vergleichsweise gering (vgl. Kongressbeitrag Marcus Knauf). Wesentlich größere Impulse für den Kitabau ergeben sich aus der Modernisierung bestehender Gebäude. Mit dem Aufbau der neuen Infrastruktur in den letzten Jahren ist die Instandhaltung und Modernisierung der ca. 50.000 bestehenden Kitas in Deutschland oftmals vernachlässigt worden. Hier besteht in Zukunft erheblicher Nachholbedarf.

Der Kitaausbau führt nicht zu weniger Investitionen im Bestand, sondern zu erhöhten Investitionen. Denn mit einem bedarfsdeckenden Ausbau und einer in manchen Regionen zurückgehenden Bevölkerungszahl müssen sich Kitas immer häufiger im Wettbewerb behaupten. Eltern werden nicht mehr längere Zeit auf einen Kitaplatz warten müssen, Wartelisten wird es nur noch für sehr gute Einrichtungen geben. Aus der Sicht des Marketings kann man davon sprechen, dass sich der Markt für Kinderbetreuung von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt entwickelt. Davon profitieren Kinder und Eltern, aber auch die Pädagoginnen in den Einrichtungen, deren Rahmenbedingungen (Investition in Räume und Gebäude) sich verbessern werden. Träger von Kitas werden hier aktiv werden – nicht nur, um Eltern anzusprechen, sondern auch um qualifizierte Pädagoginnen zu gewinnen und langfristig an die Einrichtung binden zu können.

Klimaschutz und Holzbaupotenziale im Kitabau: Marcus Knauf spricht auf dem EBH-Kongress in Köln

Am 6./7. Juni findet in Köln der 6. Europäische Kongress (EBH 2013) mit dem Thema „Effizientes Bauen mit Holz im urbanen Raum“ statt.

Zusammen mit Arno Frühwald referiert Marcus Knauf am ersten Tag zu dem Thema „Der Beitrag von Forst und Holz zum Klimaschutz: Beispiel Nordrhein-Westfalen“. In dem Beitrag werden Ergebnisse der aktuellen Studie „Der Beitrag des NRW Clusters ForstHolz zum Klimaschutz“ (Kurzfassung) vorgestellt; zugleich wird in dem Referat auf die Potenziale für das Bauen mit Holz eingegangen.

Am 2. Tag der Veranstaltung blickt Marcus Knauf in einem weiteren  Vortrag  auf „Holzbaupotenziale im Schul- und Kitabau“. Auf Basis von Berechnungen einer Marktstudie von Knauf Consulting für den Holzabsatzfonds aus dem Jahr 2008 reflektiert Marcus Knauf die aktuellen Entwicklungen beim Ausbau der Kinderbetreuung für Unterdreijährige. Daneben werden Entscheidungsstrukturen bei Bauentscheidungen im Schul- und Kitabau und Bewertungskriterien des Bauens mit Holz von Bauherren und Planer vorgestellt.

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