Altholz stofflich nutzen oder thermisch verwerten?

Seit einigen Jahren wird intensiv diskutiert, ob und wie die gesetzlichen Grundlagen zum Umgang mit Altholz novelliert werden sollen. Gegenstand der Diskussionen ist die Frage, ob dem Recycling des Altholzes Vorrang vor der energetischen Nutzung eingeräumt werden sollte. Es stellt sich die Frage, ob ein ordnungspolitischer Eingriff in den Altholzmarkt mit einer Privilegierung der stofflichen Altholznutzung dem Ziel des deutschen Kreislaufwirtschaftsgesetzes „Schutz von Mensch und Umwelt“ gerecht wird. In einem Beitrag für das Holz-Zentralblatt, der am 11.08.2017 erschienen ist, führt Marcus Knauf in die Thematik ein, indem er die Potenziale für die stoffliche Altholzverwertung in Deutschland bewertet. Seine anschließende Analyse kommt zu dem Schluss, dass es aus ökobilanzieller Sicht nicht vorteilhaft ist, Altholz stofflich zu verwenden, solange es ein politisches Ziel ist, den Bioenergieanteil zu erhöhen.

Zu dem Beitrag im Holz-Zentralbatt: Altholz stofflich nutzen oder thermisch verwerten?

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